schwedenFast untergegangen in den Medien vor all dem Hype um die Landtagswahlen in Brandenburg und v.a. Thüringen ist die Parlamentswahlen in Schweden, wo die liberal-konservative Regierung um Fredrik Reinfeldt um ihre Wiederwahl bangen musste. Alors, sie haben verloren und der Rot-Grüne Block liegt mit knapp 45% deutlich vor der aktuellen Regierungskoalition mit etwa 40%.

An sich ein schöner Wahlausgang (sofern das Ergebnis die Prognose bestätigt) wäre da nicht die Schwedendemokraten, der dortig Ableger des Rechtspopulismus, als die schwedische AfD sozusagen, wobei sie etwas radikaler sind, wenn es um Immigrationspolitik geht. Schweden hat viele Probleme: vegleichsweise hohe Arbeitslosigkeit von 8%, ein Vertrauensverlust der Wirtschaft, hohe Asylzahlen wegen der liberalen Flüchtlingspolitik. Das ließ auch so manchen von Sozialneid und Verlustängsten behafteten Schweden sein Kreuz bei den Rechten machen.

Der Rechtspopulismus ist damit endgültig im Skandinavien etabliert – leider. Aber ein interessantes Faktum gibt es im Positiven. Die Feministische Initiative könnte die 4%-Hürde genommen haben. Die werden den Rechten schon Dampf im Reichstag machen, wenn sie denn reinkommen 🙂

Als Reaktion auf die Parlamentswahl 2014 in Schweden

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